Erträge sind die Früchte eines Unternehmens. Doch dass diese Früchte zu ihrem Gedeihen auch einen gesunden Stamm brauchen, an dem sie wachsen und reifen können – dieser Gedanke gerät gerne in den Hintergrund auf der Jagd nach schnellem Ertrag. “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm” – so sagt der Volksmund. Der Stamm also muß zuerst stimmen, auf gesundem und humusreichen Boden stehen, um das kontinuierliche Wachstum an den Ästen auch nachhaltig zu versorgen und zu gewährleisten. Unwetter und Stürme sind zu überstehen, ohne groß Schaden zu nehmen. Ausreichend flexibel sein, ohne gleich zu brechen. Langsam wachsen, dass der Organismus nicht überfordert wird! So entstehen mit der Zeit die Jahresringe, die stabilisieren. Und neue Äste können wieder wachsen.
Bodenständigkeit – ein schöner Begriff für diesen bildhaften Vorgang der Wirtschaftsführung, deren Ziel nicht schnelle Überzüchtung, sondern strategisch geplantes Wachstum ist, mit Augenmaß. Hier schließt sich der Gedankenkreis zur bayerischen Mentalität, zu Herkunft und Bodenhaftung, wie sie die senata lebt.

